[15.11.2010] Auf dem 17. Deutschen Psychotherapeutentag in Hannover (13.11.2010) stellte der Vorstand der Bundespsychotherapeutenkammer Details einer Gesetzesreform für das Psychotherapeutengesetz vor. Heftig und intensiv diskutierten die Teilnehmer sowie Gäste der Fachhochschulen die Voraussetzungen, die die speziell qualifizierenden Studiengänge für die zukünftige Psychotherapeutenausbildung erfüllen sollen. Zu dieser Thematik wurde aus den Reihen der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten ein Antrag eingebracht, der den Bundesvorstand beauftragt, mit den Vertretern der Deutschen Gesellschaft für Psychologie, der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaften sowie dem Fachbereichstag Soziale Arbeit Gespräche zu führen hinsichtlich einer praktikablen und angemessenen Umsetzung der Beschlüsse des 16. DPT. Die Ergebnisse dieser Gespräche sollen dem nächsten DPT vorgestellt werden.

TOP_7_Ausbildungsreform_Entwurf_BPtK-Vorstand

[26.10.2010] Die Fraktion Bündnis 90/ DIE GRÜNEN haben bezüglich der Reform des Psychotherapeutengesetzes eine Kleine Anfrage an die Bundesregierung gestellt und darauf leider sehr enttäuschende Antworten bekommen.
Hier die Antwort der Bundesergierung auf die Fragen plus Kommentare von Frau Bender (B 90/Die Grünen) dazu.
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zur Kleinen Anfrage von Frau Birgit Bender

[23.10.2010] Fachtagung: „Perspektiven einer bio-psycho-sozialen Kinder- und

Jugendlichenpsychotherapie“
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[14.10.2010] Stellungnahme des bkj zum BPtK Vorstandsentwurf zu einer Novellierung des Psychotherapeutengesetzes für den Ausbildungsgipfel der BPtK am 26.10.2010 in Berlin
Vorstandsentwurf der BPtK zu den Details einer umfassenden Novellierung
des Psychotherapeutengesetzes und der Ausbildungs- und
Prüfungsverordnungen für Psychologische Psychotherapeuten
und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten
Ausbildungsreform_Entwurf des BPtK-Vorstandes

[04.10.2010] Neue Vorschriften für die Verordnung von Methylphenidat vom G-BA
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 16.09.2010 beschlossen, dass bei der Behandlung von ADHS nicht mehr zuerst medikamentös mit Methylphenidat behandelt werden darf.
Die geänderte Arzneimittel- Richtlinie schreibt vor, dass
•eine Behandlung von ADHS ohne Medikamente beginnen muss,

•Methylphenidat erst dann eingesetzt werden darf, wenn die nicht- medikamentöse Behandlung nicht erfolgreich ist,
•Methylphenidat auch dann nur innerhalb einer therapeutischen multimodalen Gesamtstrategie  eingesetzt werden darf, die neben pharmakologischen Maßnahmen insbesondere auch psychologische, pädagogische und soziale Therapiekonzepte nutzt,
•die Behandlung unter Aufsicht eines Spezialisten für Verhaltensstörungen bei Kindern durchgeführt werden muss,
•der medikamentöse Einsatz besonders zu dokumentieren ist, insbesondere bei einer Dauertherapie über zwölf Monate,
•mindestens einmal jährlich die medikamentöse Behandlung unterbrochen und neu beurteilt werden muss,
•die ADHS- Diagnose auf Kriterien der DSM-IV oder der ICD-10-Klassifikation beruhen muss.

Der G-BA folgt mit der Änderung Verordnungsfähigkeit von Methylphenidat-haltigen Arzneimitteln in der Arzneimittelrichtlinie einer Entscheidung der Europäischen Kommission vom 27. Mai 2009 und der Zulassungseinschränkung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) mit Wirkung zum 01. September 2009.

Links:

http://www.g-ba.de/downloads/39-261-1185/2010-09-16_AM-RL3_Stimulantien.pdf

http://www.g-ba.de/downloads/40-268-1347/2010-09-16_AM-RL3_Stimulantien_TrG.pdf

http://www.g-ba.de/downloads/40-268-1348/2010-09-16_AM-RL3_Stimulantien_ZD.pdf

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