[24.08.2017] Umfragenergebnis zur Lage der Psychotherapeuten in Ausbildung

„Liebe Kolle*innen,
vor einigen Wochen hatten wir sie darum gebeten an einer Umfrage zur prekären Ausbildungssituation gegenwärtiger Psychotherapeut*innen in Ausbildung von der gesundheitspolitischen Sprecherin der Grünen im Bundestag, Frau Klein-Schmeink, teilzunehmen. Nun liegen die Ergebnisse der Umfrage – an der sich mehr als 3500 PiA beteiligten - vor und sind unter dem folgenden Link einsehbar
http://www.klein-schmeink.de/aktuelles/meldung/was-beschaeftigt-pia-ergebnisse-der-online-umfrage-zur-psychotherapeutenausbildung.html
Im Kern zeigt auch diese Untersuchung, dass die unangemessene Bezahlung von Psychotherapeut*innen in Ausbildung nahezu ungebrochen andauert. Etwa die Hälfte der befragten PiA bekommen 500 Euro oder weniger im Rahmen ihrer Praktischen Tätigkeit. Daher sind viele PiA auf andere Einnahmequellen und im Wesentlichen auf private Unterstützung angewiesen.
Entsprechend möchten wir als Berufsverband der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut*innen der Forderung der Bundespychotherapeutenkammer (BPtK) nach einer zügigen Umsetzung der Reform der Psychotherapieausbildung in der nächsten Legislaturperiode Nachdruck verleihen
(http://www.bptk.de/aktuell/einzelseite/artikel/befragung-be.html)
Allerdings ist es von besonderer Bedeutung, dass gerade auch für die PiA, die nach der gegenwärtigen Ausbildungsstruktur ihre Ausbildung absolvieren, eine Verbesserung der Bedingungen unter denen dies geschieht stattfindet.
Viele Grüße, Für den Vorstand des bkj
Marc Wedjelek

[14.08.2017] Aktuelle bkj-Stellungnahme zum Arbeitsentwurf des BMG zur Reform der Ausbildung vom 20.07.2017

Der bkj hat eine kritische Stellungnahme erarbeitet und sie an die Vertreter
des GK II, der bke,
der Gesundheitsministerkonferenz (AOLG und GMK), der Kultus Ministerkonferenz,
des Ausschuss für Gesundheit, des Dt. Bundestags, des BMG, der BPtK und ver.di. verschickt.

›Stellungnahme des bkj zum Arbeitsentwurf zur Reform der Ausbildung

›Arbeitsentwurf eines Gesetzes zur Reform der Ausbildung vom 20.07.2017

[19.02.2015] Weiteres "PiA-Klage"-Urteil einer KJP zur Vergütung der praktischen Tätigkeit wird rechtskräftig
Am 10. Februar 2015 tagte das Bundesarbeitsgericht und wies die Revision der vom Landesarbeitsgericht Nordrhein-Westfalen verurteilten Klinik zurück. Gestern wurde dazu vom VPP veröffentlicht: "Das Landesarbeitsgericht NRW hatte in der Verhandlung vom 29.11.2012 (Az. 11 Sa 74/12) einer klagenden Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin in Ausbildung Recht gegeben und das Klinikum, in der sie die praktische Tätigkeit absolviert hatte, zur Zahlung einer nachträglichen Vergütung verurteilt." Daraus ergibt sich, dass mit der Zurückweisung der Revision das Urteil des o.g. Landesarbeitsgerichtes rechtskräftig wird, es kann dementsprechend im Sinne der PiA vollzogen werden.
http://piaportal.de/news2+M519c4a4651d.0.html

Reformprozess des Psychotherapeutengesetzes 2015

Die BPtK (Bundespsychotherapeutenkammer) hat nach den Beschlüssen vom 25. DPT umgehend das BMG informiert und im Rahmen des Projektplans Transition im Januar 2015 ein umfassendes Konzept vorgelegt, wie sie sich in einem geregelten Verfahren an den Vorarbeiten des BMG und anschließend an dem Gesetzgebungsverfahren beteiligen will.
Das Bundesgesundheitsministeriums (BMG), Frau Knufmann-Happe, lud für den
5. Februar 2015 zu einem Auftaktgespräch nach Bonn ein...mehr

15. November 2014 - Auf dem zweitägigen Psychotherapeutentag im November 2014 wurden grundlegende Entscheidungen der Psychotherapeutenschaft für eine Ausbildungsreform getroffen.

Die Arbeitsgemeinschaft des Länderrates hatte gemeinsam mit dem Vorstand der Bundespsychotherapeutenkammer einen Leitantrag vorgelegt. In diesem wird eine umfassende Reform des PTG in dieser Legislaturperiode gefordert und dem Vorstand ein Verhandlungsmandat für eine Direktausbildung mit Approbation und anschließender Weiterbildung übertragen. Der Vorstand soll die Rahmenbedingungen für die Möglichkeiten der Realisierung und Finanzierung einer solchen Reform klären. Auf der Grundlage des erarbeiteten Berufsbildes, dem daraus abgeleiteten Kompetenzprofil und den Kernforderungen wurden Eckpunkte vorgelegt.
Die Eckpunkte sind eine zweiphasige wissenschaftliche und berufspraktische Qualifizierung bezogen auf das Kompetenzprofil. In der 1. Qualifizierungsphase soll in einem wissenschaftlichen Hochschulstudium bis zum Masterniveau eine Qualifizierung über die gesamte Lebensspanne und allen wissenschaftlich anerkannten Verfahren vermittelt werden und mit einem Staatsexamen mit Approbation abschließen.
Daran schließt sich eine Weiterbildung als Qualifizierungsphase 2 an, die Ausbildungsstätten sollen in Weiterbildungsstätten übergeleitet werden, deren Finanzierung sicher zu stellen ist.

Vom bkj waren die Delegierten Stuart Massey-Skatulla aus Hessen, Bertke Reiffen-Züger aus Niedersachsen und Matthias Fink aus NRW stimmberechtigt, aus Bayern nahm Silke von der Heyde als Gast am DPT teil. Wir haben uns im Vorfeld, entsprechend unserer kritischen Positionierung gegenüber einer Direktausbildung verbunden mit der Approbation nach dem Studium, den Verbänden angeschlossen…mehr

[26.05.2014] Am 25.06.2014 fand in Berlin die zweite Fachtagung zum Thema:
„Reform der Psychotherapieausbildung – Wege – Risiken – Nebenwirkungen“statt.
Diese Tagung fand in Fortsetzung der letztjährigen Fachtagung „Qualität sichern – Fachliche und strukturelle Perspektiven für eine Reform der Psychotherapieausbildung“ statt. Neben dem bkj als Mitveranstalter waren wieder maßgebliche Fachverbände aller Verfahrensrichtungen beteiligt.
Ziel ist es, sich nochmals aus neuen Blickwinkeln an der kontrovers geführten Diskussion um die sogenannte „Direktausbildung“ von Psychologischen Psychotherapeuten zu beteiligen.

Pressemitteilung

Fotos von der Veranstaltung



Mindestanforderungen und Kompetenzprofil aus Sicht der BPtK
Andrea Mrazek, M.A., M.S

Direktausbildung - Chancen, Risiken und Nebenwirkungen
Rechtsanwalt Jörn W. Gleiniger

Das Forschungsgutachten bleibt aktuell:
Schritte zur Lösung der bestehenden Ausbildungsprobleme

Dr. phil. Dipl. Psych. Steffen Fliegel

Eckpunkte einer konsensfähigen Reform des PsychThG
Dr. phil. Dipl. Psych. Peter Freytag

Reform unter Einbezug der Pädagogik und für einen Beruf mit Schwerpunkten
Dipl. Psych. Marion Schwarz

Auswirkungen einer einfachen Direktausbildung auf die Qualität der Patientenversorgung im ärztlichen und psychotherapeutischen Bereich
Prof. Dr. phil. Dr. med. Serge Sulz

Preisfrage: Können wir uns das leisten?
Ariadne Sartorius und Ulrike Böker

Reformüberlegungen zum Psychotherapeutengesetz
Seit der Beauftragung der Forschergruppe zur Evaluation des PTG beschäftigt sich die Psychotherapeutenschaft eingehend mit der Frage, wie eine Reform der Ausbildung aussehen könnte. Parallel zu der Erstellung des Forschungsgutachtens wurden von der BPtK einige Symposien zu spezifischen Fragestellungen (1 oder 2 Berufe, Kompetenzen des Psychotherapeuten, Praktische Ausbildung etc) durchgeführt, an denen sich sowohl die Kammern und deren Ausschüsse als auch Hochschulvertreter, Ausbildungsinstitute und Berufsverbände intensiv beteiligten Stellungnahme des bkj.

Zum 15. Deutschen Psychotherapeutentag (DPT) legte die Bundespsychotherapeutenkammer Eckpunkte einer zukünftigen Reform vor, die im Weiteren ausgearbeitet wurden. Hierzu hat dann der 16. DPT Beschlüsse gefasst, die insbesondere zukünftig nur noch einen Heilberuf vorsehen. Als Zugänge zur Ausbildung sollen neben dem Studium der Psychologie auch die pädagogischen und sozialpädagogischen Studienfächer in spezifischen Masterstudiengängen qualifizieren (Beschluss 6.1.). In einem weiteren Beschluss (6.3.) legte der DPT inhaltliche Vorgaben zu den Studiengängen fest, die allerdings in den Grundlagen sehr stark psychologisch dominiert sind. Hierzu gab es viele sehr kritische Stellungnahmen. Auch der bkj hat in seiner Rückmeldung zu den Beschlüssen des DPT auf die Gefahren hingewiesen, dass die Hochschulen in ihren pädagogischen und sozialpäd. Studiengänge solche Vorgaben nicht erfüllen könnten. Damit wäre der eigentlich auch beschlossene breite Zugang (Beschluss 6.1) konterkariert und die pädagogische Tradition innerhalb der KJP hochgradig gefährdet.

Die BPtK lud im Oktober 2010 zu einem Ausbildungsgipfel ein, und legte hierzu einen Vorstandsentwurf für eine Gesetzesvorlage vor. Zu dieser Veranstaltung wurden die Kammern und Verbände sowie die Ausbildungsinstitute um Stellungnahmen gebeten, die sich in großer Zahl kritisch mit einigen Punkten der geplanten Reform auseinandersetzen. Stellungnahmen zum Ausbildungsgipfel

Auf dem 17. DPT im November 2010 in Hannover wurde versucht, in einem mehrheitlich verabschiedeten Antrag eine Einigung der Hochschulen (sowohl psychologische, wie auch pädagogische/sozialpädagogische Studiengänge) hinsichtlich der Studieninhalte durch gemeinsame Gespräche unter der Moderation der BPtK  zu initiieren. Zugleich sprach sich der DPT für eine rasche Gesetzesinitiative der BPtK gegenüber dem Bundesministerium für Gesundheit aus, da es dort bislang wenig Aktivität hinsichtlich einer Reform des PTG gebe.

[Juli 2014] AUSBILDUNGSBLOG

Hier fiindet Ihr ab sofort den Ausbildungsblog der Fachgruppe Ausbildung in Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie im bkj. In diesem Blog berichtet die Fachgruppe über ausbildungsbezogene Themen und Neuigkeiten. Alle Mitglieder in Ausbildung sind eingeladen sich mit Beiträgen zu beteiligen.
Zum Auftakt des Blogs startet dieser mit einer Stellungnahme der Fachgruppe Ausbildung zur Ausbildungsreform. Wir möchten Sie bitten diese mit Ihrer Unterschrift zu unterstützen: Ausbildungsblog

[23.01.2014] bkj Berufsbild des Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten

[13.06.2013] bkj - Stellungnahme zur Direktausbildung

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